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Legalisation von Urkunden aus China

Die in Volksrepublik China ausgestellten Urkunden werden in Deutschland nur anerkannt, wenn sie legalisiert sind. Das bedeutet, dass ihre Echtheit gesondert bestätigt werden muss. Dies gilt ebenfalls für die Anerkennung deutscher Urkunden in China.

China ist dem Haager Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Beglaubigung nicht beigetreten. Die offiziellen Urkunden aus China müssen zur Verwendung im Ausland legalisiert werden. Die Ausnahmen bilden Hongkong und Macau, die dem Haager Übereinkommen beigetreten sind. In Hongkong und Macau können die Urkunden mit der Apostille beglaubigt werden.

Die Legalisation bestätigt die Echtheit der Unterschrift und des Siegels ausländischer Urkunden und wird durch die örtlich zuständige deutsche Auslandsvertretung durchgeführt. Eine Legalisation ist nur möglich, wenn die Urkunde von einem öffentlichen Notariat der Volksrepublik China für die Verwendung im Ausland ausgestellt wurde. Der Notar erstellt auf der Grundlage der Originalurkunde eine notarielle Urkunde, die eine vom Notar beglaubigte Kopie der Originalurkunde und die Bestätigung der Echtheit der Urkunde enthalten muss. Eine einfache Beglaubigung der Übereinstimmung von Original und Kopie ist nicht genügend, um später legalisiert zu werden.

Die notariell beglaubigten Urkunden müssen anschließend durch das für den Amtssitz des Notars zuständige Amt für Auswärtigen Angelegenheiten überbeglaubigt werden. Erst nach der Überbeglaubigung kann die Urkunde durch das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland legalisiert werden.

Legalisation von Urkunden aus China

Legalisation von deutschen Urkunden zur Verwendung in China:

Sollen offizielle Urkunden aus Deutschland in China verwendet, müssen diese umgekehrt auch legalisiert werden.

  • Überbeglaubigung beim Bundesverwaltungsamt in Köln
  • Legalisation bei der Botschaft oder den Generalkonsulaten der VR China in Deutschland

Die Legalisation dauert ab 4 Wochen.

Legalisation von chinesischen Urkunden zur Verwendung in Deutschland

Chinesische Urkunden werden in der Regel nur für den Gebrauch innerhalb Chinas ausgestellt und können in dieser Form nicht legalisiert werden. Eine Legalisation ist nur möglich, wenn die Urkundevon einem öffentlichen Notariat der Volksrepublik China für die Verwendung im Ausland ausgestellt wurde. Somit werden keine Originalurkunden legalisiert, sondern ausschließlich notarielle Urkunden (chin. 公证证 ).

Lassen Sie deshalb von dem örtlich zuständigen öffentlichen Notariat (bei Personenstandsurkunden in der Regel an dem Ort, wo das Haushaltsregister geführt wird bzw. die Urkunde erstellt wurde), auf der Grundlage der Originalurkunde eine notarielle Urkunde erstellen, die eine vom Notar beglaubigte Kopie der Originalurkunde sowie die Bestätigung der Echtheit der Urkunde enthalten muss. Urkunden, in denen der Notar lediglich die Übereinstimmung von Original und Kopie beglaubigt, können nicht durch das Generalkonsulat legalisiert werden. Häufig können Sie über den Notar gleichzeitig auch eine Übersetzung in die deutsche Sprache fertigen lassen, die in die Urkunde aufgenommen wird.

Legalisation von deutschen Urkunden zur Verwendung in China

Die Legalisation bestätigt die Echtheit der letzten Unterschrift und des Siegels ausländischer Urkunden auf Antrag natürlicher Personnen, juristischer Personen oder Organisationen. Der Zweck der konsularischen Legalisation besteht darin, dass die Urkunde eines Staates von betreffenden Behörden eines anderen Staates anerkannt wird, damit die Urkunde in dem jeweiligen Land auch rechtlich gültig ist. Die Legalisation bezieht sich jedoch nicht auf die inhaltliche Richtigkeit und Gesetzmäßigkeit der Urkunde.

Um die Urkunden für zivile bzw. geschäftliche Angelegenheiten (ausgestellt von deutschen Justizbehörden, Regierungsinstitutionen, Firmen/Unternehmen, Sozialvereinen, Zivilorganisationen, Notaren) bei der Botschaft oder den Generalkonsulaten in Deutschland zu legalisieren, soll der Antragsteller/die Antragstellerin folgende machen:

  • Überbeglaubigung beim Bundesverwaltungsamt in Köln
  • Legalisation bei der Botschaft oder den Generalkonsulaten der VR China in Deutschland

Ausnahme: Nach betreffenden deutschen Regelungen legalisiert das chinesische Generalkonsulat in Hamburg auch die Echtheit der Unterschrift der beauftragten Mitarbeiter von Landgericht Hamburg. Das heißt, die Antragsteller, wohnhaft in Hamburg, dürfen die Urkunden nach Beglaubigung vom Hamburger Amtsgericht, Landgericht, bzw. Behörde für Inneres und Sport Hamburg ohne Überbeglaubigung vom Bundesverwaltungsamt in Köln, direkt beim chinesischen Generalkonsulat in Hamburg legalisieren lassen. Die Botschaft in Berlin und die Generalkonsulate in München und in Frankfurt legalisieren nur die Unterschriften der beauftragten Mitarbeiter vom Bundesverwaltungsamt in Köln.

Apostille für Hongkong und Macau

Hongkong und Macau sind dem multilateralen Haager Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation beigetreten. Am 1. Juli 1997 hat China die Gültigkeit des Abkommens für Hongkong bestätigt. Die Beglaubigung erfolgt durch die Apostille. Die Apostille bestätigt die Echtheit des Siegels und der Unterschrift. Die Apostille stellt einen viereckigen Stempel dar, welcher die französischsprachige Aufschrift „Convention de La Haye du 5 octobre 1961“ enthält. Der Stempel kennzeichnet wessen Unterschrift mit Apostille beglaubigt wurde, Datum und Identifikationsnummer der Apostille. Die Apostille wird unterzeichnet und abgestempelt.

Folgende Dokumente können legalisiert werden:

  • Handelsregisterauszüge
  • Urkunden des Personenstandes (Geburts-, Sterbe-, Heirats- und Scheidungsurkunden)
  • Ausbildungsunterlagen staatlichen Musters (Zeugnisse, Atteste, Diplome)
  • Gerichtsentscheidungen
  • Notariell beglaubigte Kopien von Dokumenten
  • Notariell beglaubigte Übersetzungen
  • Sonstige notarielle Dokumente (Vollmachten, Testamente, Erklärungen)

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Preis für die Übersetzung ins Deutsche ab 41,65 ab 35,00

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In unserem Video erzählen wir, was konsularische Legalisation ist, und wo man sie beantragen kann. Außerdem berichten wir von den geschichtlichen Hintergründen, und wodurch sich die konsularische Legalisation von der Apostille unterscheidet.

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