Legalisation im Iran

Schmidt & Schmidt bietet die konsularische Legalisation von Ihren Urkunden aus dem Iran an.

Die in Deutschland ausgestellten Urkunden werden im Iran nur anerkannt, wenn sie legalisiert sind. Das bedeutet, dass ihre Echtheit gesondert bestätigt werden muss.

Iran ist dem Haager Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation nicht beigetreten. Deutsche Urkunden müssen zur Verwendung im Iran von der iranischen Botschaft legalisiert werden.

Konsularische Legalisation von Urkunden aus dem Iran zur Verwendung in Deutschland

Iranische Originalurkunden zu legalisieren ist nicht möglich, da iranische Behörden die notwendige Vorbeglaubigung iranischer Urkunden nicht vornehmen und der deutschen Botschaft selbst die Aussteller der Urkunden aufgrund der Vielzahl der Notariate und Behörden im Einzelnen nicht bekannt sind. Ersatzweise nimmt das iranische Außenministerium jedoch Vorbeglaubigungen von Übersetzungen vor, die von einem beim iranischen Justizministerium registrierten Übersetzer gefertigt wurden (Übersetzerliste des Justizministeriums unter http://www.iacti.ir/). Diese vorbeglaubigten Übersetzungen können durch die Botschaft bestätigt werden. Die Übersetzungen sind in deutscher oder englischer Sprache zusammen mit dem iranischen Original vorzulegen. Es wird darauf hingewiesen, dass englische Übersetzungen von deutschen Behörden zurückgewiesen werden
können!

Konsularische Legalisationen können nur nach Vorsprache beim Rechts- und Konsularschalter der Botschaft durchgeführt werden. Mit der Beantragung der konsularischen Legalisation können auch Verwandte/Bekannte, Rechtsanwälte oder Übersetzungsbüros beauftragt werden. Die beauftragte Person muss keine Vollmacht bei der Botschaft vorlegen. Eine Legalisation per Post aus Deutschland zu beantragen ist grundsätzlich nicht möglich, auch nicht im Wege der Amtshilfe.

Erforderliche Unterlage:

  • Zur konsularischen Legalisation einer Heiratsurkunde ist die Vorlage der Shenasnamehs beider Ehepartner im Original notwendig
  • Zur konsularischen Legalisation einer Scheidungsurkunde ist die Vorlage lediglich einer der Shenasnamehs der Ehegatten erforderlich
  • Übersetzung der iranischen öffentlichen Urkunde, die von einem beim iranischen Justizministerium zugelassenen Übersetzer gefertigt, und vom iranischen Justiz- und Außenministerium vorbeglaubigt wurde
  • Kopie des Passes / der Kart-e Melli des Urkundeninhabers (auf der Passkopie sollte für evtl. Rückfragen die Telefonnummer des Urkundeninhabers/Boten notiert sein)

Übersetzung der iranischen öffentlichen Urkunde, die von einem beim iranischen Justizministerium zugelassenen Übersetzer gefertigt, und vom iranischen Justiz- und Außenministerium vorbeglaubigt wurde. Die Übersetzung muss den Inhalt der Urkunde vollständig und korrekt wiedergeben. Die mit der Übersetzung verbundenen Kopien des Dokuments müssen ebenso vollständig sein.

Konsularische Legalisation von deutschen Urkunden zur Verwendung im Iran

Im Legalisationsverfahren ist in der Regel zunächst die Vorbeglaubigung der Urkunde durch Behörden des Ausstellungsstaats erforderlich. Sollen deutsche öffentliche Urkunden im Ausland verwendet werden, so gibt es hierfür die Möglichkeit einer Legalisation der Urkunde. Dies gilt nicht, wenn die konsularische Legalisation durch eine völkerrechtliche Vereinbarung ausgeschlossen und ggf. durch eine Apostille ersetzt wird. Ob eine konsularische Legalisation erforderlich ist, erfahren Sie von der ausländischen Stelle, bei der die deutsche Urkunde vorgelegt werden soll. Die konsularische Legalisation wird von der diplomatischen oder konsularischen Vertretung des betreffenden ausländischen Staates in Deutschland vorgenommen. In den deutschen Bundesländern ist dafür die Zuständigkeit unterschiedlich geregelt.

Die deutsche Urkunden müssen zur Verwendung im Iran von der iranischen Botschaft in Deutschland legalisiert werden.

  • Personenstandsdokumente, die von den zuständigen Behörden der Bundesrepublik Deutschland ausgestellt werden, sind in der Regel legalisierbar. Dazu zälhen z. B. Geburtsurkunden, Heiratsurkunden u. ä.
  • Handelsdokumente werden bei dem iranischen Generalkonsulat in München legalisiert. Ein von einer deutschen Firma ausgestelltes Dokument (Rechnung, Bestätigung über Niederlassung, etc.) muss zunächst von einer übergeordneten Stelle, wie z. B. durch die zuständige IHK, bestätigt werden. In den meisten Fällen ist die Bestätigung der IHK für die konsularische Legalisation ausreichend. Ob noch weitere Beglaubigungen z.B. durch Gerichte, Stadtverwaltung oder ggf. durch das Auswärtiges Amt erforderlich sind, ist abhängig von den Anforderungen des Handelspartners im Iran.

Unsere Vorteile:

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Schmidt & Schmidt ist ein Garant für höchste Qualität und Zuverlässigkeit. Sämtliche Vorgänge innerhalb unseres Unternehmens sind streng geregelt und reglementiert. Unsere Spezialisten sind gut geschult und mit den Aufgaben vertraut.

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Bei uns können Sie auch die Übersetzung bestellen. Der Preis hängt vom Umfang des Dokuments an.

Kurierdienstleistungen werden gesondert nach Tarifen des Kurierdienstes berechnet und in Rechnung gestellt.


Dienstleistung Preis mit MwSt. 19% Preis ohne MwSt.
Preis für eine konsularische Legalisation für ein Dokument aus dem Iran ohne Internationalen Versand ab 595,00 ab 500,00
Preis für die Übersetzung ins Deutsche ab 41,65 ab 35,00

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In unserem Video erzählen wir, was konsularische Legalisation ist, und wo man sie beantragen kann. Außerdem berichten wir von den geschichtlichen Hintergründen, und wodurch sich die konsularische Legalisation von der Apostille unterscheidet.

Wenn Sie eine ausländische Urkunde legalisieren möchten, steht Ihnen Schmidt & Schmidt immer bei.

Schmidt & Schmidt bietet Ihnen Legalisation aus mehr als 80 Staaten an.

Legalisation einer Urkunde ist ein Verfahren, infolge dessen die Echtheit der Urkunde geprüft und bestätigt wird. Die beglaubigte Urkunde darf in einem anderen Land rechtmäßig verwendet werden.

Die Legalisation wird benötigt, um die Anerkennung einer Urkunde in einem anderen Land gewährleisten zu können. Diese beglaubigte Urkunde darf dann den Behörden des Ziellandes vorgezeigt werden, und sie wird anerkannt. Die Legalisation bestätigt die Vollmacht, die Echtheit der Unterschrift und den Stempel der Amtsperson, die diese Urkunde ausgestellt hat.

Die Legalisation betrifft nur offizielle und nicht kommerzielle Dokumente.

Es gibt folgende Arten der Beglaubigung von Urkunden:

  • Konsularische Legalisation
  • Apostille (die erleichterte Form der Legalisation)
  • Die Beglaubigung der Dokumente durch die Industrie- und Handelskammer

Die konsularische Legalisation wird für die Länder verwendet, die das Haager Übereinkommen 1961 nicht unterschrieben haben. Das Haager Übereinkommen einführte das Prozedere der Apostillierung.

Die Beglaubigung der Dokumente durch die Industrie- und Handelskammer wird für die Dokumente durchgeführt, die einen kommerziellen Hintergrund haben (Verträge, Rechnungen).

Nein, nicht immer. Die Länder können unter einander spezielle Abkommen schließen, die die gegenseitige Anerkennung von Urkunden ohne weitere Beglaubigung erlauben.

Mit diesen Staaten hat Deutschland zusätzliche bilaterale Abkommen, die für bestimmte Urkunden einen Verzicht auf jede Förmlichkeit einschließlich der Apostille vorsehen:

  • Belgien
  • Dänemark
  • Frankreich
  • Griechenland
  • Italien
  • Luxemburg
  • Österreich
  • Schweiz
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