Apostille und Legalisation im Kosovo

Schmidt & Schmidt bietet die Apostille und Legalisation von Urkunden aus Kosovo an.

Die in Deutschland ausgestellten Urkunden werden in Kosovo nur anerkannt, wenn sie legalisiert sind. Das bedeutet, dass ihre Echtheit gesondert bestätigt werden muss. Kosovo ist dem Haager Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Beglaubigung beigetreten. Dokumente aus dem Kosovo können daher ganz einfach anhand einer sogenannten Apostille für den Gebrauch in vielen Ländern beglaubigt werden.

Einige Mitgliedsstaaten der Haager Konvention, darunter auch Deutschland, haben jedoch Einspruch gegen den Beitritt des Kosovos eingelegt. Das sind außer Deutschland, Argentinien, Armenien, Österreich, Aserbaidschan, Weißrussland, China (für Hong Kong and Macau), Zypern, Georgien, Griechenland, Indien, Israel, Mauritius, Nicaragua, Mexiko, Moldawien, Namibia, Paraguay, Peru, Polen, Russland, Rumänien, Serbien, Slowakei, Spanien, die Ukraine, Usbekistan, Venezuela.

Für die Verwendung in diesen Ländern, bedürfen kosovarische Unterlagen weiterhin einer diplomatischen Legalisation.

Für die Erteilung von Apostille sind folgende Institutionen zuständig:

  • Agentur für zivile Registrierung des Innenministeriums für zivile Registrierungunterlagen und Dokumente zur Bestätigung des Zivilstatus
  • Abteilung für konsularische Angelegenheiten des Außenministeriums - alle anderen Dokumente

Die folgenden Dokumente aus Kosovo können beglaubigt werden:

  • Handelsregisterauszüge
  • Urkunden des Personenstandes (Geburts-, Sterbe-, Heirats- und Scheidungsurkunden)
  • Ausbildungsunterlagen (Zeugnisse, Atteste, Diplome)
  • Gerichtsentscheidungen
  • Notariell beglaubigte Kopien von Dokumenten
  • Notariell beglaubigte Übersetzungen
  • Sonstige notarielle Dokumente (Vollmachten, Testamente, Erklärungen)
  • Handelspapiere, welche von einem staatlichen Registrationsorgan beglaubigt wurden (Satzungen, Bescheinigungen über Eintragungen, Steuerregistrierungen usw.)

Legalisation der Dokumente aus Kosovo in Deutschland:

Das Aussetzen der Legalisation war eine Folge davon, dass während des Kosovokrieges die ursprünglichen jugoslawischen Register nach Serbien verbracht wurden und das von der UNMIK-Verwaltung verantwortete Personenstandswesen eine erneute Registrierung aller Personen und Personenstandsfälle durchführen musste.Die Legalisation für die Verwendung in Deutschland erfolgt durch die deutsche Botschaft in Pristina.

Nur Personenstandsurkunden, die sich auf Geburten und Eheschließungen nach dem 18.02.2013 (Einführung des zentralen Personenstandsregisters der Republik Kosovo) beziehen, können legalisiert werden. Das Datum der Ausstellung der Urkunde ist dabei unerheblich.

Für andere öffentliche Urkunden aus der Republik Kosovo sind die Voraussetzungen für die Legalisation nicht gegeben. Diese Urkunden werden daher mit Billigung des Auswärtigen Amtes grundsätzlich nicht legalisiert. Erforderlichenfalls kann eine Urkundenüberprüfung durchgeführt werden. Eine Übersetzung der Urkunde in die deutsche Sprache ist nicht erforderlich.

Legalisation der deutschen Dokumente in Kosovo:

Im Legalisationsverfahren ist in der Regel zunächst die Vorbeglaubigung der Urkunde durch Behörden des Ausstellungsstaats erforderlich. In den deutschen Bundesländern ist dafür die Zuständigkeit unterschiedlich geregelt. Sie sollten sich daher im Zweifelsfall beim Aussteller der Urkunde erkundigen, welche Stelle die Vorbeglaubigung erteilen kann. Das Auswärtige Amt hat die Erteilung der Endbeglaubigung deutscher Urkunden auf das Bundesverwaltungsamt übertragen (Anordnung vom 21. Februar 1969).

Das Bundesverwaltungsamt kann nur dann die Endbeglaubigung erteilen, wenn die Urkunde von der zuständigen Stelle vorbeglaubigt wurde.

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In unserem Video erzählen wir, was konsularische Legalisation ist, und wo man sie beantragen kann. Außerdem berichten wir von den geschichtlichen Hintergründen, und wodurch sich die konsularische Legalisation von der Apostille unterscheidet.

Wenn Sie eine ausländische Urkunde legalisieren möchten, steht Ihnen Schmidt & Schmidt immer bei.

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Legalisation einer Urkunde ist ein Verfahren, infolge dessen die Echtheit der Urkunde geprüft und bestätigt wird. Die beglaubigte Urkunde darf in einem anderen Land rechtmäßig verwendet werden.

Die Legalisation wird benötigt, um die Anerkennung einer Urkunde in einem anderen Land gewährleisten zu können. Diese beglaubigte Urkunde darf dann den Behörden des Ziellandes vorgezeigt werden, und sie wird anerkannt. Die Legalisation bestätigt die Vollmacht, die Echtheit der Unterschrift und den Stempel der Amtsperson, die diese Urkunde ausgestellt hat.

Die Legalisation betrifft nur offizielle und nicht kommerzielle Dokumente.

Es gibt folgende Arten der Legalisation von Urkunden:

  • Konsularische Legalisation
  • Apostille (die erleichterte Form der Legalisation)
  • Die Legalisation der Dokumente durch die Industrie- und Handelskammer

Die konsularische Legalisation wird für die Länder verwendet, die das Haager Übereinkommen 1961 nicht unterschrieben haben. Das Haager Übereinkommen einführte das Prozedere der Apostillierung.

Die Legalisation der Dokumente durch die Industrie- und Handelskammer wird für die Dokumente durchgeführt, die einen kommerziellen Hintergrund haben (Verträge, Rechnungen).

Nein, nicht immer. Die Länder können unter einander spezielle Abkommen schließen, die die gegenseitige Anerkennung von Urkunden ohne weitere Beglaubigung erlauben.

Mit diesen Staaten hat Deutschland zusätzliche bilaterale Abkommen, die für bestimmte Urkunden einen Verzicht auf jede Förmlichkeit einschließlich der Apostille vorsehen:

  • Belgien
  • Dänemark
  • Frankreich
  • Griechenland
  • Italien
  • Luxemburg
  • Österreich
  • Schweiz
Antworten auf die meistgestellten Fragen über Apostille und Legalisation

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