Am 7. Juli 2025 trat der Erlass Nr. 1579 des russischen Industrieministeriums (Минпромторг) vom 2. April 2025 in Kraft. Mit diesem Erlass werden erneut Änderungen in der Liste von Produkten vorgenommen, für die eine vereinfachte Deklarierung nicht mehr möglich ist.
Bereits im vergangenen Jahr wurde im Rahmen interner Behördenkonsultationen in Kasachstan die Möglichkeit diskutiert, Zertifikate aus Kirgisistan in ihrer Gültigkeit für das Inverkehrbringen von Produkten einzuschränken. Nun verdichten sich die Hinweise: Der Import kirgisisch zertifizierter Produkte soll erheblich erschwert werden– ein Schritt, der weitreichende Folgen für Hersteller und Exporteure in die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) haben kann.
Änderungen im technischen Regelwerk TR ZU 005/2011 Über die Sicherheit der Verpackung sind in Kraft getreten. Verpackungen unterliegen weiterhin der EAC Deklarierung. Neu ist eine klarere Unterscheidung der Verpackungsarten, die einer Deklarierung nach Schema 3d, 4d oder 6d unterliegen. Deklarierungspflicht für gebrauchte Verpackungen entfällt.
Der zollfreie Einfuhrkurs für Fremdwährungen und persönliche Gegenstände wird im Januar 2020 in allen EAWU-Mitgliedsländern gesenkt. Änderungen betreffen auch die internationale Post.
Die Normenlisten werden erstellt, um die Einhaltung der Anforderungen der TR EAWU 044/2017 „Über die Sicherheit von verpacktem Trinkwasser und natürlichem Mineralwasser“ zu gewährleisten.
Eurasische Wirtschaftskommission veröffentlichte Kommentare zu den Veränderungen in der Zollabwicklung, die im neuen Zollkodex der EAWU verankert sind.
Der Zollkodex der EAWU befindet sich in der Phase der Ratifizierung in jedem Mitgliedstaat der Wirtschaftsunion. Der Zollkodex soll am 1. Januar 2018 in Kraft treten.
Der weißrussische Präsident Alexander Lukashenko unterzeichnete den Zollkodex der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU). Der Zollkodex der EAWU soll den Zollkodex der Zollunion ersetzen.
Die russische Regierung führte die Beschränkungen bei den Anschaffungen von bestimmten Arten von radioelektronischen Produkten aus den Ausland für den staatlichen und kommunalen Bedarf ein, es ergibt sich aus dem Regierungsbeschluss.
In der EAWU Länder soll ein einheitliches „Made in EAWU“ Zeichen anstatt von vertrauten "Made in Russia", "Made in Belarus" oder "Made in Kasachstan" eingeführt werden.