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Wirtschaftskrise in Russland setzt sich fort

Russland Krise

Den Analytiker der Raiffeisenbank zufolge setzt sich die Wirtschaftskrise in Russland fort, jedoch verliert die an Schärfe: es zeigt sich die Wiederbelebung der Investitionstätigkeit, was durch das Industriewachstum bestätigt wird.

Der Investitionsrückgang verlangsamte sich im November von -5,2% auf -4,9% gegenüber dem Vorjahr. Dabei wurde kein einsprechender Investitionszuwachs bei der Beschaffung der ausländischen Maschinen und Anlagen festgestellt.

Deutlicher wird der Investitionszuwachs in der Bauindustrie (-7,1% im November statt -7,9% im Oktober), was mit den Staatlichen Investitionen in Großprojekte begründet werden könnte.

Dagegen sinkt der Konsum. Die Einzelhandelsumsätze sanken im November wesentlicher schneller als im Oktober -11,7% gegen -13,1%, was der schlechteste Index seit 1999 erweist. Am stärksten litt das Gebrauchsgüter Umsatz. Der Umsatzrückgang beschleunigte sich im November auf -14,6% gegenüber -12,6% im Oktober.

Die Situation mit dem Verbrauchsguter hat sich ebenfalls verschlechtert von - auf 11,5% auf gegenüber -10,7% im Oktober. Das deutet auf die weitere Absenkung der Kaufkraft der russischen Bevölkerung hin.
Die Absenkung des Gehaltsniveaus verlangsamt sich(bis -9% November gegenüber -10,5% im Oktober).

Darüber hinaus zeigte sich die erneute Zunahme der Arbeitslosigkeit, die auf 4,25 Millionen (5,5%) Arbeitslosen im Oktober und auf 4,4 Millionen (5,8%) Arbeitslosen im November stieg.

Die Analyse lasst keine Rückschlüsse über den Beginn eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums in Russland zu ziehen. Allerdings führt die Wiederbelebung bei der Investitionstätigkeit zur Beruhig der Krise. Das russische BIP soll nach Einschätzungen der Raiffeisenbank Analytiker um 4% im Jahr 2015 sinken.

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