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Der Handelskrieg geht in die nächste Runde: Russland stoppt LKW-Transit aus der Ukraine

Russland stoppt LKW-Transit aus der Ukraine

Am Sonntag, 14. Februar teilte das Verkehrsministerium der Russischen Föderation mit, dass der Verkehr von in der Ukraine angemeldeten Laster auf dem Territorium der Russischen Föderation verboten sei.

Als Anlass zu diesem Schritt nennt das Verkehrsministerium der Russischen Föderation die Untätigkeit der ukrainischen Behörden bei der Illegalen Blockaden von russischen LKWs in der Ukraine auf dem Weg zwischen Russland und EU-Staaten.

Seit 11. Februar blockierten rechtsradikale ukrainische Aktivisten in den verschiedenen Regionen der Ukraine etwa 150 russische Lastwagen. Es werden keine russischen LKWs durch die Gebiete: Transkarpatien, Volyn und Lviv durchgelassen.

Die russische Seite hält solche Aktionen für "eine grobe Verletzung des Abkommen über den internationalen Straßenverkehr ".

In einer Pressemitteilung berichtete das Verkehrsministerium der Russischen Föderation, dass bisher keine Maßnahmen von der ukrainischen Seite getroffen wurden um die illegalen Aktivitäten der Rechtextremisten zu verhindern und um das reibungslose LKW-Transit zu gewährleisten. Die Beschwerden des Verkehrsministeriums der Russischen Föderation bleiben bisher unbeantwortet.

Der russische LKW-Transit in der Ukraine wurde gestartet nach der Aussetzung des Transitabkommens zwischen Russland und Polen.

Das Transitverbot für die ukrainischen LKWs wird gelten, bis die illegalen Blockaden von russischen Transittransporten nicht aufgehoben werden.

Zu diesem Zeitpunkt bleiben in verschiedenen Regionen der Ukraine weiterhin mehr als 100 russische Lastwagen blockiert, über 500 Lkws können aus der Länder der EU nach Russland nicht zurückzukehren.

Nur in zwei Tagen – 11.-12. Februar passierten russisch-ukrainische Grenze 1038 ukrainische Lastwagen.

Update: Die Ukraine hat am 15.02.2016 den Transit von russischen Lastwagen auf seinem Gebiet ausgesetzt.

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