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Russland plant die Maut für PKWs sowie Güterzüge einzuführen

Russland plant die Maut für PKWs sowie Güterzüge einzuführen

Das Verkehrsministerium Russlands schlägt der Regierung vor, die Maut an der russischen Staatsgrenze für PKWs und Güterzüge einzuführen. Die Kosten für den Bau und Betrieb von kontrollierten Grenzübergängen und Anlagen liegen bei 3,6 Milliarden Euro.

Auf der ersten Etappe soll die Maut nur an Straßen- und Schienengrenzübergängen eingeführt werden. Die Höhe der Maut ist je nach Kategorie des Verkehrsmittels zu zahlen.

Die Frachtführer befürchten die Preiserhöhung für importierte Waren, jedoch sind sie bereit, die Lasten auf sich zu nehmen, falls solche Maßnahmen zur schnelleren Zollabfertigung an der Grenze führen.

Nach Angaben des Verkehrsministeriums, nicht mehr als 20% der bestehenden Grenzübergänge entsprechen den normativen Anforderungen für technische Ausstattung und Durchführung der staatlichen Überwachung. Die Durchschnittskosten für Umbau einer Grenzübergangstelle liegen bei 145 Millionen Euro.

Das System der Maut «Platon» wurde für die Fahrzeuge mit dem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 12 Tonnen im November 2015 eingeführt. Die Maut sollte der durch Nutzfahrzeuge verursachte Schaden ausgleichen.

Momentan gilt der Sondertarif für LKWs in Höhe von 1,53 Rubel pro Kilometer.

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