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Das Visum ist eine Erlaubnis auf Einreise und Aufenthalt in Russland. Das Visum muss dem Einreiseziel des ausländischen Bürger entsprechen. Hiervon hängen die erforderliche Unterlagen, Anforderungen und Fristen der Visumsbeantragung ab.

Geschäftsvisum

Das Geschäftsvisum oder, das so genannte, Business-Visum wird einem ausländischen Bürger ausgestellt, der nach Russland mit geschäftsbezogenen Ziel einreisen möchte. Darunter fallen: Vertretung von Unternehmensinteressen, Verhandlungen mit Partnern, Unterzeichnung von Verträgen. Ein Geschäftsvisum gilt für eine, zwei oder mehrere Einreisen. Geschäftsvisa werden für die Dauer von 30 bis 365 Tagen vergeben, jedoch darf man sich summarisch max. 90 Tagen innerhalb 180 Tagen in Russland aufhalten. Geschäftsvisa erlauben keine Erwerbstätigkeit.

Wie beantragt man ein Geschäftsvisum in Russland?

Die Beantragung besteht aus zwei Schritten:
1) Der Erhalt einer Einladung aus Russland
2) Ausstellung eines Geschäftsvisums im russischen Konsulat des Aufenthaltslandes

Was ist eine Einladung?

Eine geschäftliche Einladung nach Russland ist Voraussetzung und ein erforderliches Dokument für die Beantragung eines Geschäftsvisums. Die Einladung kann in folgender Weise angefertigt werden:

  • auf einem speziellen Formular
  • auf dem Formular einer von der Migrationsbehörde akkreditierten Organisation
  • als elektronische Einladung
  • als Telex vom Ministerium für auswertigen Angelegenheiten.

Arbeitsvisum

Ein Arbeitsvisum wird ausländischen Bürgern ausgestellt, die in Russland mit dem Ziel der Erwerbstätigkeit einreisen. Der Unterschied eines Arbeitsvisums zum Geschäftsvisum besteht darin, dass nicht nur die mehrmalige Ein- und Ausreise, sondern auch der unbefristete Aufenthalt innerhalb der Gültigkeitsdauer (es gibt keine 90 Tage-Abgrenzung) gestattet ist. Die Beantragung eines Arbeitsvisums ist eng mit der Beantragung einer Arbeitserlaubnis gebunden, deswegen gibt es 2 Verfahren für die Beantragung eines Arbeitsvisums:
a) allgemeines Beantragungsverfahren
b) vereinfachtes Beantragungsverfahren für höchstqualifizierte Spezialisten

Wie beantragt man ein Arbeitsvisum?

Die Ausstellung eines Arbeitsvisums erfolgt in folgenden Schritten:
I. Als Erstes muss man eine Einladung für die Einreise für max. 90 Tagen erhalten. Dies ist nur möglich nach Erhalt einer Genehmigung für die Einstellung eines ausländischen Mitarbeiters. Mehr Information darüber finden Sie in Bereich Beantragung einer Arbeitserlaubnis
II. Als zweites muss man beim russischen Konsulat im jeweiligen Wohnsitzlande ein Arbeitsvisum mit einer Einreise für max. 90 Tagen beantragen.

Nach Erhalt eines Arbeitsvisums muss der ausländische Bürger nach Russland einreisen, sich bei seinem Wohn-, oder Aufenthaltsort registrieren lassen und das Arbeitsvisum mit einer gestatteten Einreise durch eines mit mehreren Einreisemöglichkeiten für die Gültigkeitsdauer seiner Arbeitserlaubnis ersetzen.

Beantragung eines Arbeitsvisums für höchstqualifizierten Spezialisten

Die Unterlagen für den Erhalt einer Einladung in Russland werden gleichzeitig mit den Unterlagen auf Beantragung einer Arbeitserlaubnis eingereicht. So ist sichergestellt, dass die Einladung in Russland zeitnah mit der Arbeitserlaubnis ausgestellt wird. Zudem erhält ein ausländischer höchstqualifizierter Spezialist ein Arbeitsvisum mit mehreren Einreisen.

Die Arbeitserlaubnis eines höchstqualifizierten Spezialisten dauert bis zu 3 Jahren, das Arbeitsvisum kann für diese Dauer entsprechend ausgestellt werden.

Migrationsregistrierung von Ausländern in Russland

Nach der Ankunft in Russland muss jeder ausländischer Staatsbürger sich bei der zuständigen Migrationsbehörde registrieren lassen.

Die Migrationsregistrierung erfolgt an folgenden Orten:
A) Wohnort;
B) Aufenthaltsort.

Registrierung auf dem Wohnort

Ausländische Bürger, die über eine Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis verfügen, müssen innerhalb von 7 Tagen nach der Einreise, oder ab dem Tag des Erhaltens ihren Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis, registriert werden. Von der zuständigen Behörde erhält man einen entsprechenden Stempel; dieser bestätigt die Registrierung. Ausländische Staatsbürger, die am Wohnort registriert wurden, sind verpflichtet sich auch am Aufenthaltsort registrieren zu lassen.

Registrierung am Aufenthaltsort

Die Anmeldung muss innerhalb von sieben Tagen nach der Einreise erfolgen. Ausnahmen hierzu bilden höchstqualifizierte Spezialisten. Diese ausländischen Staatsbürger müssen sich nicht innerhalb von 90 Tagen nach Einreise anmelden. Nach Ablauf von 90 Tagen, müssen sie sich jedoch innerhalb von 7 Arbeitstagen anmelden.

Beim Wechsel seines Aufenthaltsortes

Nach dem Wechsel des Aufenthaltsortes besteht erneut Anmeldungspflicht. Für höchstqualifizierte Spezialisten gilt jedoch eine Schonfrist von 30 Tagen. Mit Ablauf dieser müssen jedoch auch diese sich innerhalb von 7 Arbeitstagen anmelden.

Wer nimmt die Anmeldung vor?

Die Anmeldung eines ausländischen Staatsbürgers erfolgt durch seinen „Gastgeber“. Als solche gelten insbesondere:
a) russische Staatsbürger oder ausländische Staatsbürger mit Niederlassungserlaubnis (Anmeldung erfolgt am Wohnsitz des „Gastgebers“)
b) Arbeitsgeber (Anmeldung erfolgt am Unternehmenssitz)
c) Hotel

Wie erfolgt die Anmeldung auf dem Aufenthaltsort?

Ausländischer Staatsbürger müssen dem „Gastgeber“ folgenden Unterlagen vorlegen:
a) Ausweis
b) Transitkarte
c) Visum

Der „Gastgeber“ muss die Hauptverwaltung bei Migrationsfragen des Ministeriums für innere Angelegenheiten benachrichtigen (persönlich oder postalisch), wo auf dem Abriss eines Benachrichtigungszettels einen Vermerk über die Anmeldung gemacht wird.
Der Abriss des Benachrichtigungszettels muss dem ausländischen Staatsbürger ausgehändigt werden. Dieser gilt nämlich als Beweisdokument seiner Anmeldung am Aufenthaltsort.

Muss man sich auch abmelden?

Nein, hierfür gibt es keine Notwendigkeit. Die Anmeldung am Aufenthaltsort erlischt, wenn der ausländische Staatsbürger:
1) sich an einem neuen Aufenthaltsort anmeldet;
2) aus Russland ausreist.

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